
Asemic writing // Nr. 27-0039
Beginn:
13. März 2027 - 10:00
Ende:
13. März 2027 - 17:00
Die Sprache der Linie – meditative Praxis und künstlerisches Experiment
Was geschieht, wenn Schrift ihre gewohnte Aufgabe verliert – und zu reiner Bewegung wird?
Asemisches Schreiben eröffnet einen Raum jenseits von richtig und falsch, von Bedeutung und Interpretation. Es ist ein spielerischer und zugleich konzentrierter Zugang zu einer Kunstform, die zwischen Kalligrafie, Zeichnung und Meditation angesiedelt ist.
Im Mittelpunkt steht nicht das Wort, sondern die Geste: Rhythmus, Druck und Schwung von Feder, Pinsel oder Stift. Linien entstehen – frei von der Absicht, etwas „Lesbares“ zu formulieren.
So wird Schrift zum Bild, und das Bild bewahrt doch die Anmutung eines Textes.
In dieser Offenheit liegt eine besondere Qualität: Das Geschriebene bleibt bewusst unbestimmt – und lädt dazu ein, eigene Bedeutungen zu entdecken.
INHALTE DES SEMINARS
- Spielerischer Einstieg in das asemische Schreiben mit Feder, Pinsel, Brushpen, Filzstift oder Kohle
- Kalligrafische Übungen zu Rhythmus, Bewegung und Linienführung
- Experimentieren mit Formaten: vom Blatt zur größeren Fläche
- Entwicklung einer eigenen Bildsprache
- Abschlussarbeit: Die Schrift in Bewegung bringen – Linien, die „tanzen“
WER IST HIER RICHTIG?
Alle, die Freude am Experimentieren haben, die eigene Kreativität neu entdecken möchten und sich auf einen meditativen, offenen Gestaltungsprozess einlassen wollen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
LEITUNG
Irene Tennigkeit, Künstlerin und Dozentin für chinesische Tusch- und Landschaftsmalerei mit langjähriger Lehr- und Ausstellungstätigkeit. Ausbildung in Singapur und an der Kunstakademie Kanton (China), Mitglied der Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch.
KOSTEN
Kursgebühr 80,00 €
Frühbucherrabatt 65,00 €
Mahlzeiten, Getränke und Tagungspauschale 68,00 €